Früh aufstehen ist eigentlich nicht so mein Ding, die die mich kennen, wissen das… Für tolle Fotos mache ich aber viel – unter anderem eben früh aufstehen. So geschehen letzten Freitag. Um halb 6 aus den Federn gehüpft, nicht ganz 30 Minuten später mit Kamera, Stativ, Kaffee und viel Motivation bereits auf dem Velo durch das Dorf geradelt. Und das alles nur für tolle Bilder des Sonnenaufgangs.

Canon 550D, f/5, 1/2sec, ISO 200, 42mm, kein Blitz, 6:28 Uhr

Als ich an der gewünschten Location, die ich voraus eruiert habe, ankam, war die Dämmerung bereits leicht fortgeschritten. Allerdings war noch kein roter Farbton dabei, also habe ich eigentlich noch nichts verpasst.

Ich stellte also mein Stativ auf und setzte die Kamera drauf. Dann wurde es auch schon heller und die roten Farbtöne kamen auch schon hervor.

Dann sah ich plötzlich, dass von einem anderen Standpunkt aus die Farbdynamik viel extremer und schöner war. Deshalb packte ich das Stativ samt Kamera oben drauf und rannte los – es ging um Sekunden! 😉
Daraus resultierte das obere Bild. Man sah bereits dort die ersten Nebelschwaden.

Ich rannte also zurück und schoss kurz darauf das untere Bild. Und keine 10 Minuten später war die ganze Gegend in dichten Nebel eingehüllt.

Früh aufstehen um zu Fotografieren werde ich wieder, allerdings werde ich den Wetterbericht genauer studieren.

Canon 550D, f/4.5, 1/6sec, ISO 200, 18mm, kein Blitz, 6:35 Uhr