Nach der Reise durch Mittelamerika hielt es mich nicht lange zuhause. Gleich fing ich an meine nächste Reise zu planen. Die Rahmenbedingungen waren dieses Mal etwas anders. Zwar wiederum drei Wochen Zeit, allerdings alleine und nur mit dem Zug unterwegs. Ich habe mich dann schnell für den 22 tägigen Interrail Global Pass entschieden. Ticket, um drei Wochen mit dem Zug durch ganz Europa reisen zu können. Somit konnte ich mich dann auf die ungefähre Route konzentrieren.

 

Die Route

Ich wollte flexibel bleiben! Einzig die letzten vier bis fünf Tage wollte ich zwingend mit Freunden in Montpellier verbringen. Deshalb habe ich vor der Abreise nur das erste Hostel gebucht.

Ich hatte zwei Favoriten betreffend meiner Route. Entweder im Südwesten mit den Ländern Portugal, Spanien und Frankreich ein bisschen Standfeeling geniessen oder im Osten mit den Ländern Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Italien und Frankreich die Hauptstädte entdecken. Weil meine Interrailreise aber im Oktober stattfand, entschied ich mich für die Ostroute. Das Wetter wäre so spät wahrscheinlich nicht immer badetauglich gewesen. Zudem haben einige Kollegen von mir bereits eine ähnliche Reise, wie die Ostroute hinter sich. Dies spielte eine Rolle, weil bei eventuell zukünftig mit den Kollegen zusammen stattfindenden Interrailreisen weniger Konflikte entstünden.

Interrail Route 2014

Interrail Route 2014

Diese Karte entstand fortlaufend während der Reise. Die besuchten Städte sind Orange markiert. Ich war in diesen drei Wochen in Wien, Prag, Brünn, Bratislava, Budapest, Rom, Venedig, Nizza und Montpellier.

 

Die Hostelreservationen

Die Reservationen machte ich immer maximal zwei Tage vor der Ankunft – mit Ausnahme von Venedig. Dort gab es schon früh kaum noch günstige Angebote, deshalb buchte ich dort drei Tage im Voraus. Dies nahm mir leider ein wenig Flexibilität weg. Aber schlussendlich passte es doch ganz gut.

Ich habe immer Hostels gebucht, weil die preislich am günstigsten sind und weil man in Hostels am einfachsten neue Leute treffen kann.

 

Die Zugreservationen

Im Osten musste ich keine Reservationen vornehmen. Erst als es nach Rom ging musste ich das erste Mal reservieren, da es ein Nachtzug war. In Italien und in Frankreich gab es dann aber ohne Reservationen kaum noch eine schlaue Verbindung. Die Reservationen waren zwischen 4 und 20 Euro. Die Nachtzugreservation kostete 29 Euro (inkl. Frühstück).

 

Die Städte

Die Berichte zu den einzelnen Städte folgen im Verlauf der nächsten Wochen und werden dann hier verlinkt.

Wien – Österreich Prag und Brünn – Tschechien
Bratislava – Slowakei Budapest – Ungarn
Rom – Italien Venedig – Italien
Nizza – Frankreich Montpellier– Frankreich