Bereits am zweiten Tag ging es mit dem ersten Ausflug in einem der Vororte Sydneys los. Auf dem Plan stand ein Spaziergang von Vaucluse nach Watsons Bay entlang von wunderschönen Klippen. Der Spaziergang dauerte ca. 90 Minuten, wobei ich immer wieder anhielt um Fotos zu schiessen.

Mit dem Bus ging es von Bondi Junction Richtung Vaucluse/Watsons Bay. Der Bus fuhr am berühmten Bondi Beach vorbei, welchen wir im Laufe der folgenden zwei Wochen mehrmals besuchten. Nach 30 Minuten Busfahren stiegen wir an einer Haltestelle aus, welche uns vermeintlich gut gelegen schien. War sie aber nicht, daher mussten wir doch noch ein ganzes Stück zu Fuss bis zu den Klippen zurücklegen. Dazu muss man sagen, dass das öV-System im Bundesstaat New South Wales für einen Schweizer ziemlich speziell ist. Dazu aber später mehr.

Der Spaziergang entlang der Klippen war dann aber wirklich wunderschön. Auf der ganzen Strecke findet man immer wieder Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg. Nach dem Spaziergang assen wir im Fish and Chippery mit Sicht auf die Hochhäuser Sydneys Fish and Chips. Wie in Grossbritannien wird dies auch in Sydney häufig gegessen.

Entlang dieser Klippen kann man vom Watsons Bay bis nach Vaucluse laufen und eine tolle Aussicht geniessen.

Zwischen Watsons Bay und Vaucluse kann man entlang dieser Klippen laufen und eine tolle Aussicht geniessen. Hier mit Sicht Richtung Vaucluse.

Die Klippen beim Watsons Bay mit dem Macquarie Leuchtturm im Hintergrund

Die Klippen bei Vaucluse mit dem Macquarie Leuchtturm im Hintergrund

Aus fünf mach ein Foto - beeindruckende Klippe beim Watsons Bay

Aus fünf mach ein Foto – beeindruckende Klippe beim Watsons Bay

 

Öffentlicher Verkehr in Sydney

Man hat eine sogenannte Opal-Karte, welche kreditkartengross ist. Diese kann man aufladen oder mit einer Kreditkarte verknüpfen. Bei jedem Ein- und Aussteigen hält man dann die Karte an ein Terminal, wodurch die Kosten abgerechnet werden. Das Bezahlsystem finde ich echt klasse, zumal dies auf allen Zügen, Bussen und auf den staatlichen Fähren im Grossraum Sydney angeboten wird. Die Tageslimite liegt dabei bei AUD 15.- (ca. CHF 11.-), am Sonntag sogar bei nur AUD 2.50.

Um von A nach B zu kommen, braucht man aber eine Smartphone-App, da man sonst als Tourist niemals die richtige Buslinie fände. Mit dem Zug, Metro und Fähre ist es relativ simpel. Hier braucht man die App nur, damit man die Abfahrtszeiten und Umsteigeorte in Erfahrung bringen kann. Mit dem Bus ist es allerdings schwieriger, da hier die Haltestellen nicht ausgerufen werden oder auf einem Display ersichtlich sind. Daher muss man immer die App geöffnet haben, um zu schauen, wo man sich gerade befindet.

 

Sea Life und Wild Life

Sydney bietet auch einige Standard-Attraktionen, wie z.B. das Sea Life, Wild Life, Madam Tussauds, … Wirklich interessant fand ich jedoch nur das Sydney Sea Life Aquarium. Die vielen Meerestiere, welche rund um Australien vorkommen, sind interessant und vielfältig. Einen Besuch kann ich hier nur empfehlen. Abraten würde ich vom Wild Life. Man sieht zwar Kängurus und Koalas, aber das war’s dann eigentlich auch. Für das Geld wird dort im Vergleich zum Sea Life viel weniger geboten.

Sea Life - wir waren nicht alleine ;)

Sea Life – wir waren nicht alleine 😉

Zwei Clownfische im Sea Life

Zwei Clownfische im Sea Life

Ein Koala im Wild Life Zoo

Ein Koala im Wild Life

Weitere Artikel zu meiner “Australien 2016″-Reise:

Sydney by night Watsons Bay, Sea Life und Wild Life
Grand Pacific Drive Manly Beach und North Head
Blue Mountains